Leitstern: Freiheit

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Die Freiheit in unserer Schule bezieht sich nicht nur auf die freie Trägerschaft. Kinder sollen bei uns frei und selbstbestimmt ihrem inneren Antrieb folgen können. Sie bestimmen daher selbst, ob und wann sie das Angebot der vorbereiteten Umgebung nutzen oder Kompetenzen im freien Spiel erwerben. Die Entscheidung für das didaktische Material, mit dessen Hilfe sie ihre selbst gesteckten Lernziele erreichen möchten, liegt genauso in ihrem Ermessen wie die Wahl der Lernpartner*innen und die Dauer der jeweiligen Lerneinheit. Auf diese Weise kann jedes Kind den eigenen Lernprozess seinen Bedürfnissen entsprechend in seinem einzigartigen Rhythmus gestalten.

Die Schüler:innen sind frei von der Beurteilung anderer und haben somit die wertvolle Freiheit, sich selbst mit ihren eigenen Maßstäben und ihren eigenen Weg zu finden.

So bekommen sie die Chance, eine freie Persönlichkeit zu werden, die authentisch ihre eigene Integrität, aber auch die Grenzen der anderen wahrt. Denn die eigene Freiheit endet dort, wo sie andere in ihrer Freiheit tangiert.

Das gelebte Vertrauen in die Reifeprozesse der Kinder und die daraus resultierende Freiheit lässt Kinder also nicht nur nachhaltig lernen, sondern trägt in erheblichem Maße zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung und der Ausformung von sozialen Kompetenzen bei. Denn nur wer freie Entscheidungen treffen kann, kann sich bewusst für die Übernahme von Verantwortung und zu echtem moralischem Handeln entscheiden.

Der Bundesverband für Alternativschulen fasst die Freiheiten an Alternativschulen wie folgt zusammen:

Die Freiheit des freien Spiels  Das freie Spiel ist an Freien Alternativschulen ein wichtiger Bestandteil des Schulalltags. Spielen ist durch ein großes Maß an Kreativität gekennzeichnet und ist mit ungezwungener Phantasie verbunden. Durch das Spiel entwickelt sich kreatives und innovatives Denken. Im gemeinschaftlichen Spiel wird zudem soziales Handeln erlernt und ein Regelverständnis erworben. Diese Fähigkeiten werden überall dort gebraucht, wo es darum geht, neue Wege oder neue Ideen zu finden und als Team gemeinsam zu handeln. 

Freies Spielen ist eng mit Neugier und damit mit forschen und experimentieren verbunden. Wenn man mit einer Sache "herumspielt", erforscht man sie. Es macht den Erwerb von Wissen spannender und fördert die Fähigkeit, sich ganz auf eine Sache zu konzentrieren.

"Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."

Friedrich Schiller


Bewegungsfreiheit Kinder lernen nicht nur mit dem Kopf, sondern mit dem ganzen Körper. Moderne psychologische und physiologische Erkenntnisse bestätigen, dass Bewegungsfreiheit zentral ist für erfolgreiches Lernen. Die Strukturen für Intelligenz können nur durch Aktivität gebildet werden und zwar unter Einbeziehung alles Sinne und größtmöglicher Bewegungsfreiheit. Die Erfahrungen mit Bewegung sind eine Vorstufe für abstraktes Denken. Vor diesem Hintergrund sollen die Kinder viel Raum für Lernen in Bewegung haben - im freien Spiel und allen anderen Lernaktivitäten.



Die Freiheit, wichtige Angelegenheiten auszuhandeln Ausgehandelt werden zwischen Schülern und Lehrern beispielsweise Inhalte für den Unterricht, Schulregeln und selbst Organisationsformen des Unterrichts. Unter Kindern wird ebenso verhandelt über Dinge wie die Benutzung des Sportplatzes oder wer für Dienste wie Putzen und Aufräumen zuständig ist.



Die Freiheit LehrerInnen offen zu kritisieren Für Kritik an LehrerInnen gibt es viele Gelegenheiten. Wachsam achten Kinder und Jugendliche darauf, dass ihre Freiheiten nicht entgegen den vereinbarten Regeln beschnitten werden, und falls dies der Fall zu sein scheint, darf sich offener Protest erheben. Auch die Unterrichtsqualität und der Umgangsstil mit Schülern kann kritisch kommentiert werden.



Die freie Wahl zwischen unterschiedlichen Angeboten Es gibt die freie Wahl, Projekte, Arbeitsgemeinschaften oder Kurse zu besuchen oder eben nicht.


Quelle: Gründungsmappe des BFAS - Bundesverband der Freien Alternativschule e.V., Stand Mai 2013)

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Du...

... darfst dich bewegen, wann immer du möchtest
... darfst spielen soviel du willst
... darfst uns kritisch hinterfragen
... kannst selbstbestimmt lernen
... kannst deinen Interessen folgen
... erfährst Stück für Stück dein wahres Ich
... bist Selbstgestalter:in 


>>Die Freiheit, du selbst zu sein, mit all deinen Ecken und Kanten dein eigenes Wesen zu verwirklichen, ist das größte Geschenk im Leben.<<

Betina Graf

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